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Hunde-OP-Versicherung

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die Hunde-OP-Versicherung ist die kostengünstigere Alternative zur Tierkrankenversicherung. Abgesichert sind alle Kosten rund um nötige Operationen. Dazu zählen auch Vor- und Nachbehandlungen.
  • Die Versicherung sollte Tierarztkosten bis zum 3-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) erstatten.
  • Die Kosten einer Hunde-OP-Versicherung sind abhängig von Rasse und Alter des Hundes. Ein OP-Schutz für einen zweijährigen Collie kostet je nach Anbieter und Leistungsumfang zwischen 9 und 20 Euro pro Monat.
  • Im Test 2019 konnten die Versicherungsunternehmen Agila, Gothaer, Uelzener und Zurich überzeugen. Sie wurden von ihren Versicherten als “sehr gut” bewertet (Service Value, Stand: 2019).
  • Gerade bei der Hunde-OP-Versicherung ist ein Vergleich verschiedener Angebote wichtig. Denn viele Versicherer arbeiten mit Leistungsausschlüssen oder versichern Hunde nur bis zu einem bestimmten Alter.

Die Hunde-OP-Versicherung

Die Hunde-OP-Versicherung zahlt, wenn der Hund aufgrund einer Erkrankung oder infolge eines Unfalles operiert werden muss. Die Kosten des OP-Schutzes sind abhängig von Alter und Gesundheitszustand des Tieres. Auch die Hunderasse kann je nach Anbieter relevant sein.

Leistungen einer Hunde-OP-Versicherung

Hunde-OP-Versicherung

Die Hunde-OP-Versicherung kommt für alle Kosten auf, die rund um eine medizinisch notwendige Operation entstehen. Wichtig ist dabei die Definition des chirurgischen Eingriffes. Nur wenn die Voraussetzungen gegeben sind, übernimmt die Versicherung die Kosten.

Chirurgischer Eingriff nach Definition der Versicherer: Die Operation muss unter Narkose stattfinden. Außerdem muss ein Schnitt erfolgen. Dieser Schnitt muss anschließend durch eine Naht wieder verschlossen werden.

Diese Kosten übernimmt die OP-Versicherung für Hunde:

  • Tierarztkosten für chirurgische Eingriffe
  • Vorbehandlung (mindestens einen Tag vor der Operation)
  • Nachbehandlung (meist bis 15 Tage nach der Operation)
  • Stationäre Unterbringung in einer Tierklinik

Neben der Erstattung der Kosten sollten Versicherte darauf achten, dass der Versicherungsschutz weltweit gilt und auch die Kosten eines Rücktransportes gedeckt sind, wenn dies medizinisch notwendig ist. Achten Sie auf die versicherte Reisedauer. Hier gibt es deutliche Unterschiede. Einige Versicherer zahlen nur bis zu einem Monat, andere auch bei Auslandsaufenthalten von bis zu einem Jahr.

Darüber hinaus sollte die Hunde-OP-Versicherung sofort Leistungen erbringen, wenn eine Operation aufgrund eines Verkehrsunfalles nötig wird.

Wichtige Leistungen im Überblick

  • Übernahme der OP-Kosten (möglichst unbegrenzt)
  • Freie Tierarztwahl
  • Zahlung von Krankenhaustagegeld
  • Tierhalter-Rechtsschutz oder Service-Hotline
  • Verzicht auf eine generelle Selbstbeteiligung im Schadensfall
  • Keine Altersgrenze des versicherten Hundes
  • Keine Wartezeiten bei Unfällen
  • Hohe bzw. keine Obergrenzen für Leistungen
Experten-Tipp:

Achtung bei Ausschlüssen

Die Kastration und Sterilisation von Hunden ist in den meisten Fällen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Einige Versicherer bieten hier inzwischen jedoch zumindest einen Zuschuss an oder zahlen, wenn die OP medzinisch notwendig ist, z. B. bei einer Gebärmutterentfernung. Des Weiteren werden bestehende Vorerkrankungen ausgeschlossen. Gleiches gilt für Operationen, deren Notwendigkeit bei Vertragsschluss bereits bekannt war. Dementsprechend sollten Hunde möglichst bereits in jungen Jahren abgesichert werden.

Deckungssummen und Wartezeiten bei der Hunde-OP-Versicherung

Die Versicherungsunternehmen begrenzen die Deckungssummen in der OP-Versicherung für Hunde meist auf bestimmte Beträge. Erstattungssummen und Wartezeiten sind gute Möglichkeiten, passende Anbieter von weniger passenden zu unterscheiden.

Die Höhe der Deckungssumme

Die versicherten Deckungssummen unterscheiden sich zum Teil erheblich. Einige Anbieter leisten unbegrenzt, aber dafür nur für den ein- oder zweifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Andere begrenzen die Versicherungssummen und erstatten jährlich nur bis zu einer vertraglich festgelegten Summe oder übernehmen stets nur einen bestimmten prozentualen Anteil der Gesamtkosten. Dafür decken sie die Kosten bis zum dreifachen Satz der GOT. Versicherungen bei denen nur ein geringer Gebührensatz gedeckt ist, führen dazu, dass der Versicherte die Differenz aus eigener Tasche begleichen muss.

Wartezeiten

In der Hunde-OP-Versicherung legen die Versicherer bestimmte Wartezeiten fest. Innerhalb der Wartezeit muss der Versicherungsnehmer bereits Beiträge zahlen, hat aber noch keinen Anspruch auf die Versicherungsleistung. Die Länge der Wartezeit liegt je nach Anbieter meist zwischen einem und drei Monaten.

Wartezeiten der Anbieter

30 Tage Wartezeit

3 Monate Wartezeit

Hunde-OP-Versicherung ohne Wartezeit: Nur nach Verkehrsunfall

Eine Hunde-OP-Versicherung ohne Wartezeit gibt es nicht. Allerdings verzichten die meisten Versicherungsunternehmen auf die Wartezeit, wenn die Operation durch einen Verkehrsunfall erforderlich ist. Für Verletzungen, die sich der Hund beispielsweise beim Spielen zuzieht und die eine Operation nötig machen, gilt der Sofortschutz nicht. Hier greift die übliche Wartezeit. Erfolgt die Verletzung innerhalb der Wartezeit, muss der Halter selbst für die Kosten aufkommen.

Kosten für eine Hunde-OP-Versicherung

Hunde-OP-Versicherung

Die Höhe der Kosten einer OP-Versicherung für Hunde ist von mehreren Faktoren abhängig. Den größten Einfluss hat das Alter des Hundes. Je jünger der Hund bei Versicherungsbeginn ist, desto geringer die Beiträge. Viele Versicherer bieten mehrere Tarife zur Hunde-OP-Versicherung an. Tarife, die lediglich einen Basisschutz bieten, sind im Vergleich zu sehr leistungsstarken Versicherungen entsprechend günstiger.

Kostenbeispiele zur Hunde-OP-Versicherung

  • Hunderasse: Collie
  • Abrechnungshöhe: 2- bis 3-facher Satz
  • keine Vorerkrankungen
Alter des HundesBarmeniaPetplanUelzener
unter 1 Jahr15 Euro10 Euro18 Euro
3 Jahre17 Euro12 Euro18 Euro
8 Jahre*16 Euro18 Euro

* Bei Neuabschluss eines Vertrages darf der Hund nicht älter als 7 Jahre sein.

Die Anbieter nutzen verschiedene Kriterien, um die Kosten ihrer Hunde-OP-Versicherung zu kalkulieren.

Die Uelzener beispielsweise bietet zu Vertragsbeginn einen festen Beitrag unabhängig von Rasse und Alter des Hundes. Allerdings werden bei der Uelzener die Beiträge ab dem 5. Geburtstag jährlich um fünf Prozent angehoben.

Die Agila und die Gothaer hingegen staffeln ihre Beiträge nach dem Alter des Hundes. Dafür haben sie bestimmte Altersklassen festgelegt. Erreicht der versicherte Hund eine höhere Altersklasse, steigen die Beiträge. Außerdem unterscheiden sich die Beiträge bei der Agila zusätzlich je nach Hunderasse.

Hunde-OP-Versicherung: Vergleichen und sparen

Wie die Rechenbeispiele zeigen, ist gerade bei der Hunde-OP-Versicherung ein Vergleich verschiedener Anbieter anzuraten. Hunderassen bei denen eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie im Verlauf ihres Lebens operiert werden müssen, sind unter Umständen gut bei einem Versicherer aufgehoben, der nicht nach Rasse des Hundes unterscheidet.

Für ältere Hunde kommt wahrscheinlich ein anderer Anbieter in Frage. Hinzu kommt, dass viele Versicherer Hunde nur bis zu einem bestimmten Alter versichern.

Experten-Tipp:

So früh wie möglich absichern

Versichern Sie Ihren Hund so früh wie möglich. Viele Versicherer bieten günstigere Beiträge für junge Hunde. Außerdem ist der Leistungsumfang meist höher und es gibt weniger Ausschlüsse. Diese Konditionen bleiben auch bestehen, wenn der Hund älter wird.

So beeinflussen Sie die Kosten ihrer Hunde-OP-Versicherung

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, die Höhe der Beiträge zu senken und so Kosten zu sparen. Die Standard-Möglichkeiten sind die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung, der Zahlturnus und die Vertragslaufzeit.

Selbstbeteiligung

Über die Wahl einer Selbstbeteiligung lässt sich die Höhe der Beiträge deutlich senken. Diese muss meist pro Leistungsfall gezahlt werden und liegt häufig bei 20 Prozent bzw. maximal 250 Euro.

Vergleich der Beiträge mit und ohne Selbstbehalt – Barmenia

Hund: Labrador, 2 Jahre alt

  • Kosten der Hunde-OP-Versicherung ohne Selbstbeteiligung: 17,90 Euro
  • Kosten der Hunde-OP-Versicherung mit Selbstbeteiligung: 15,22 Euro
  • Jährliche Kostenersparnis: 32,16 Euro

Zahlweise

Einige Versicherungen gewähren Rabatte, wenn die Versicherten die Beträge jährlich statt monatlich zahlen. Die Höhe der Rabatte liegt üblicherweise zwischen 2 und 5 Prozent.

Vertragslaufzeit

Wer sich für längere Zeit an einen bestimmten Anbieter von Hundeversicherungen bindet, erhält auch hier in einigen Fällen eine Art Treuerabatt. Die Uelzener gewährt beispielsweise einen Rabatt von 20 Prozent, wenn man eine 10 jährige Vertragslaufzeit wählt.

Rabatte gewähren die Versicherer häufig auch, wenn mehrere Hunde versichert werden. Sog. Gebrauchshunde (Blindenhund, Assistenzhund) können meist ebenfalls günstiger versichert werden.


Hunde-OP-Versicherungen-Testsieger-Vergleich 2019

Die Testsieger aus Stiftung Warentest, Ökotest und Focus Money im Vergleich.
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Anbieter von Hunde-OP-Versicherungen

Es gibt eine Reihe von Versicherungsunternehmen, die neben der Hundehaftpflicht und der Hundekrankenversicherung auch eine Hunde-OP-Versicherung anbieten. Neben den großen Versicherungsunternehmen, wie der Allianz handelt es sich dabei auch oft um Unternehmen, die sich auf die Absicherung von Tieren spezialisiert haben.

Die größeren Versicherungsunternehmen bieten häufig günstige Tarife, deren Leistungsumfang jedoch nicht immer mit denen der Spezialversicherer mithalten kann. In jedem Fall empfiehlt es sich, Leistung, Kosten und die Platzierungen in Testergebnissen zu vergleichen.


OP-Versicherung für Hunde im Test

Testergebnisse zum Hunde-OP-Schutz sind eher selten. Deutlich häufiger steht die Hundehaftpflichtversicherung in unabhängigen Untersuchungen. Wer auf der Suche nach einem geeigneten Tarif zur Hunde-OP-Versicherung ist und sich dennoch an Testergebnissen orientieren möchte, kann dies anhand der Hundekrankenversicherung tun.

Tierkrankenversicherung im Test 2019

Das Institut Service Value hat 2019 eine umgehende Untersuchung von elf Versicherungsunternehmen durchgeführt, die eine Tierkrankenversicherung anbieten. Im Fokus standen die Schadens- und Leistungsregulierung der Anbieter. Grundlage der Bewertung waren Kundenurteile von Versicherungsnehmern (Quelle).

Folgende Anbieter von Tierkrankenversicherern konnten überzeugen:

AnbieterTesturteil
Agilasehr gut
Gothaersehr gut
Uelzenersehr gut
Zurichsehr gut
Ergogut
Petplangut

Auf den Leistungsumfang achten

Die Stiftung Warentest weist zudem explizit darauf hin, dass Versicherungsnehmer genau auf die gebotenen Leistungen achten sollten. Denn nicht in allen Tarifen ist neben dem chirurgischen Eingriff selbst, auch die vorhergehende Diagnose und die Nachsorge enthalten. Dies ist jedoch ein wichtiger Bestandteil der Versicherungsleistungen, da auch diese Untersuchungen etliche Kosten verursachen können.


Ist eine Hunde-OP-Versicherung sinnvoll?

Die OP-Versicherung für Hunde ist neben der Hundehaftpflichtversicherung eine sinnvolle Absicherung, da die Kosten eines operativen Eingriffs nicht selten im vierstelligen Bereich liegen. Ohne Versicherungsschutz müssen Hundehalter abwägen, ob sie sich die vielleicht lebensnotwendige Operation leisten können oder nicht.

Kosten für die häufigsten Hunde-OPs im Überblick

OP-Grund nach HäufigkeitKosten (Mittelwerte)
Tumor400 bis 1.000 Euro
Zahnfrakturen, Entfernung von Zähnen240 Euro
Kreuzbandriss1.600 Euro
Wundnähte nach Beißattacken 350 Euro
Entfernung der Gebärmutter 600 Euro
Bauchhöhlenoperationen 1.200 Euro
Gelenkoperationenetwa 1.000 Euro
Amputation600 Euro
Knochenbrüche1.400 Euro
Blutohr420 Euro

Stellt man die OP-Kosten den Versicherungsbeiträgen gegenüber, wird deutlich, dass sich die Investition in den Versicherungsschutz lohnt. Aber es ist wichtig einen Tarif zu finden, der umfangreiche Leistungen zu einem angemessenen Preis bietet.

Nur wenn der Hundehalter über ein entsprechendes finanzielles Polster verfügt, kann man eventuell auf diesen Schutz verzichten und im Bedarfsfall die Kosten selbst tragen.

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