Versicherung für Hundezüchter

Gerade beim Halten von mehreren Tieren ist ein passgenauer Versicherungsschutz wichtig. So kann zum Beispiel eine Zwingerhaftpflichtversicherung eine sinnvolle Ergänzung zur regulären Versicherung für Hundezüchter sein. Sprechen Sie unsere Makler direkt auf eine persönliche Lösung an! Die Beratung ist kostenlos und unverbindlich.

Zwingerhaftpflicht – Ideale Versicherung für Hundezüchter

Versicherung für HundezüchterEine Versicherung für Hundezüchter, beziehungsweise für Halter von mehreren Hunden ist die sogenannte Zwingerhaftpflichtversicherung. Dieser Ausdruck ist ein wenig irreführend, denn die Hunde müssen keinesfalls dafür in einem Zwinger gehalten werden. Die Produktbezeichnung steht lediglich für eine Hundehaftpflichtversicherung, die mehrere Hunde umfasst. Zwingerhaftpflichtversicherungen werden angeboten, um die Kosten für den Hundezüchter überschaubar zu halten und sind meist ab vier zu versichernden Tieren möglich. Beim Versicherungsantrag müssen unter anderem die Namen der Hunde, die Rassen und die Anzahl der zu versichernden Tiere angegeben werden. Ob eine Hundehaftpflichtversicherung Pflicht ist, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Wird eine Zwingerhaftpflichtversicherung abgeschlossen, sind Hundezüchter bei Sach-, Personen- und Vermögensschäden an Dritten finanziell abgesichert. Gerade beim Halten von mehreren Hunden und Welpen kann viel passieren, denn die Kleinen toben zum Beispiel gern ausgelassen rum, sodass Gegenstände leicht zu Bruch gehen können. Hundezüchter besuchen mit Ihren Tieren auch oft Messen und Veranstaltungen. Das bedeutet häufig großen Stress, und zwar nicht nur für den Hundehalter, sondern auch für die tierischen Gefährten. Es passiert nicht selten, dass Hunde in einer Stresssituation zuschnappen und so beispielsweise einen Preisrichter durch einen Hundebiss verletzen.

Beim Abschluss einer Zwingerhaftpflichtversicherung verzichten die meisten Anbieter auf eine Leinen- und Maulkorbpflicht. Überhaupt gibt es keine allgemeingültige Leinenpflicht in Deutschland.

Zwingerhaftpflicht für Welpen

Welpen, die von einer versicherten Hündin geboren wurden, sind bis maximal sechs Monate in der Zwingerhaftpflichtversicherung beitragsfrei mitversichert. Danach müssen die Tiere bei der Versicherung mit angemeldet werden, sofern sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht verkauft wurden.

Zwingerhaftpflicht für Listenhunde

Es steht den Versicherern frei, den Versicherungsschutz auch für Listen-, beziehungsweise Kampfhunde zu gewähren. Manche Versicherungen schließen bestimmte Rassen gleich aus, andere erheben einen Zuschlag für potenziell gefährliche Hunde und wieder andere verzichten gar auf einen Wesenstest und einen Beitragsaufschlag. Aus diesem Grund ist es besonders für Besitzer von Listenhunden wichtig, verschiedene Zwingerhaftpflichtversicherungen zu vergleichen und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln. Hundezüchter können sich dazu auch an unabhängige Makler wenden, die ihnen bei der Tarifsuche mit einem Hundehaftpflichtversicherungen-Vergleich und kompetenter Beratung zur Seite stehen.

Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Leistungen der Zwingerhaftpflichtversicherung

Die Zwingerhaftpflichtversicherung leistet generell bei Schäden, die einem Dritten durch die eigenen Hunde zugefügt wurden. Das können Personen-, Sach- oder Vermögensschäden sein. Die Versicherung springt auch dann ein, wenn es um die Prüfung von Schadensersatzansprüchen geht. Nicht selten ist es unklar, wer Schuld an einem entstandenen Schaden trägt und der Rechtsstreit muss vor Gericht ausgetragen werden. In solch einem Fall trägt der Versicherer die Prozesskosten. Die Deckungssumme oder auch Versicherungssumme im Schadensfall beträgt meistens zwischen 3 und 15 Millionen Euro. Die Summe legt der Versicherungssuchende mit dem Versicherer zusammen fest. Wird eine Selbstbeteiligung in etwaigen Schadensfällen gewählt, mindert sich der zu zahlende Monatsbeitrag. Die Höhe des tatsächlichen Schadens spielt keine Rolle, Hundebesitzer bezahlen nur den vertraglich vereinbarten Betrag zur Selbstbeteiligung.

Weitere Leistungen und zusätzliche Versicherungsmöglichkeiten:

  • Deckschäden bei ungewolltem Deckakt
  • Absicherung für Tierhüter
  • Versicherungsschutz im Ausland (besonders vorteilhaft für Messen)
  • Mietsachschäden
  • Versicherungsschutz im Hundeverein und auf dem Hundeplatz

Nicht unter den Versicherungsschutz fallen Schäden, die dem Hundehalter von seinen eigenen Tieren zugefügt werden.

Forderungsausfalldeckung

Bei dem Abschluss einer Zwingerhaftpflichtversicherung kann auch eine Forderungsausfalldeckung in den Versicherungsschutz mit aufgenommen werden. Oft ist sie sogar allgemein schon Bestandteil. Die Forderungsausfalldeckung springt dann ein, wenn ein Hundehalter oder dessen Hund einen Schaden durch einen fremden Hund erleidet – und der Gegenpart keine eigene Hundehaftpflicht hat und selbst keinen Schadensersatz leisten kann. Die Forderungsausfalldeckung greift bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Verhalten im Schadensfall

Wenn ein Schadensfall eintritt, sollten Hundehalter und Geschädigter ihre Kontaktdaten austauschen, zudem sollten dem Geschädigten die Daten der Hundehaftpflichtversicherung mitgeteilt werden. Dieser kann dann den Schaden melden, alternativ meldet der Versicherte den Schaden selbst. Der Vorfall sollte der Versicherung dann so detailgetreu wie möglich geschildert werden. Die weitere Vorgehensweise wird dann persönlich besprochen.

Zusätzliche Versicherungen für Hunde

Zusätzlich zur Zwingerhaftpflichtversicherung sollten Hundezüchter über eine Krankenversicherung für ihre Tiere nachdenken. Besonders, wenn man mit den Tieren an Messen teilnehmen oder sie verkaufen möchte, sollten die Hunde jederzeit bestens medizinisch versorgt werden können. Die Höhe der Beiträge richtet sich nach Anzahl, Rasse und Gesundheitszustand der Tiere. Eine Tierkrankenversicherung für Hunde kann in zwei Formen abgeschlossen werden.

Tier-OP-Versicherung

Eine reine Tier-OP-Versicherung für den Hund übernimmt lediglich anfallende Kosten für chirurgische Eingriffe und die Nachbehandlung, sowie Unterbringung der Hunde in einer Tierklinik oder beim Tierarzt. Außerdem werden die Kosten für Medikamente sowie Verbandsmaterial von der Hundekrankenversicherung übernommen.

Vollversicherung

Eine Vollversicherung für den Hund ist um einiges umfangreicher, als die OP-Versicherung. Entscheidet sich der Hundebesitzer für so einen Tarif, werden von der Versicherung auch die Tierarztkosten für reguläre Behandlungen übernommen. Oft werden sogar Vorsorgemaßnahmen, wie Impfungen oder Wurmkuren entweder bezuschusst oder ganz übernommen. Das erspart besonders Hundezüchtern viel Geld, denn diese sollten Welpen steht von einem Tierarzt gegen gefährliche Krankheiten grundimmunisieren und entwurmen lassen. Bei vielen Welpen kommt schnell eine große Summe an Tierarztkosten zusammen.

Was passiert im Todesfall eines Hundes?

Im Falle, dass ein Hund stirbt oder abgegeben wird, sind Hundebesitzer nicht an die Vertragslaufzeit gebunden. Es gibt in solch einer Situation ein Sonderkündigungsrecht, mit dem der Vertrag sofort aufgehoben wird, wenn das Versicherungsunternehmen über den Tod oder die Abgabe eines Tieres informiert wird. Der Tierhalter muss dafür nur eine Tierarztbescheinigung über den Todesfall oder einen Nachweis über den Verkauf, beziehungsweise die Abgabe des Hundes der Versicherung vorlegen. Eventuell zu viel gezahlte Beiträge bekommt der Hundebesitzer im Anschluss anteilig erstattet.