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Hundehaftpflicht kündigen

Die Hundehaftpflicht kündigen – ob nun wegen eines Versicherungswechsels oder der Aufgabe des Versicherungsschutzes: Das sollten Hundehalter wissen, bevor die Kündigung eingereicht wird. Bei Bedarf beraten Sie unsere Hundehaftpflicht-Experten per Telefon oder E-Mail – kostenlos und unverbindlich.

Wann ist eine Kündigung oder ein Wechsel sinnvoll?

Hundehaftpflicht kündigenGründe für eine Kündigung oder einen Wechsel können sein:

Beitragserhöhung

Genau wie bei Versicherungen für den Menschen kann es auch bei einer Hundehaftpflichtversicherung passieren, dass die monatlichen Beiträge erhöht werden. In diesem Fall können Hundehalter von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, fristlos kündigen und zu einem anderen Versicherer wechseln, der die gleichen oder bessere Leistungen zu einem günstigeren Preis anbietet.

Unzufriedenheit mit der Leistungsgewährung

Manchmal kommt es vor, dass Hundehalter unzufrieden mit der Leistungsgewährung ihres Versicherers sind. Auch in diesem Fall bietet sich ein Anbieterwechsel an, um von einem besseren Service der neuen Versicherung profitieren zu können.

Bessere Leistungen bei einem anderen Anbieter

Falls Hundehalter eine Hundehaftpflichtversicherung finden, die mehr Leistungen für weniger Geld anbietet als ihr aktueller Versicherer, spricht nichts gegen einen Anbieterwechsel. Jedoch sollte vor der Kündigung ganz genau drüber nachgedacht werden, ob das Mehr an Leistungen tatsächlich gebraucht wird und Sinn ergibt. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Tierhaftpflicht durch den Zuwachs an Leistungen nicht erheblich teurer wird.

Tod des Hundes

Wenn der Hund verstirbt, endet die Hundehaftpflichtversicherung in der Regel umgehend. In den Haftpflichtbedingungen ist eine Klausel zum “Wegfall der versicherten Risiken” zu finden, die im Todesfall des Tieres greift. Genauso verhält es sich auch, wenn der Hund verkauft wird, wegläuft oder gestohlen wird. In jedem Fall muss der Haftpflichtversicherer durch ein Schreiben über den Verlust des Hundes informiert werden. Dem Schreiben muss eine Bestätigung, zum Beispiel vom Tierarzt beigelegt werden, die den Tod des Hundes bestätigt. Bei Verlust oder Verkauf kann die Bestätigung beispielsweise ein Kaufvertrag oder eine polizeiliche Anzeige sein. Auch eine Abmeldebescheinigung der Hundesteuer dient als Nachweis.

Kündigungsfrist der Hundehaftpflicht beachten

Eine Hundehaftpflichtversicherung kann, wie jede andere Versicherung, nur in Ausnahmefällen fristlos gekündigt werden. In der Regel muss eine Kündigungsfrist beachtet werden.

Ordentliche Kündigung

Wenn Hundehalter ihre Hundehaftpflichtversicherung kündigen möchten, geschieht dies in den meisten Fällen durch eine ordentliche Kündigung. Diese erfolgt immer in schriftlicher Form und kann zu Ende der Vertragslaufzeit erfolgen. Bei einer Vertragslaufzeit von drei Monaten beträgt die Kündigungsfrist normalerweise drei Monate. Bei Verträgen, die über mehrere Jahre laufen, gestaltet sich der Sachverhalt etwas anders. Diese können nämlich frühestens gekündigt werden, wenn die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist. Ab diesem Zeitpunkt kann der Vertrag in jedem weiteren Versicherungsjahr gekündigt werden, jedoch immer unter der Berücksichtigung der Dreimonatsfrist.

Sonderkündigung

Eine andere Art eine Kündigung auszusprechen ist durch eine Sonderkündigung, auch außerordentliche Kündigung genannt. Dies ist aber nur möglich, wenn spezielle Bedingungen erfüllt sind, die die Sonderkündigung begründen. Eine Sonderkündigung hat den Vorteil, dass sich die Kündigungsfrist verkürzt oder ganz wegfällt.

Gründe für diese Art der Kündigung sind zum Beispiel die Erhöhung der monatlichen Beitragsprämien ohne Anpassung der Leistungen. Der Versicherer informiert den Hundehalter in der Regel vorab über die geplante Kostenerhöhung. Für die Kündigung gilt dann das Datum des Briefeinganges als Beginn der Kündigungsfrist.

Auch bei einer Schadensregulierung, also der Abwicklung eines Schadenfalls, können Versicherungsnehmer sowie Versicherer von der Sonderkündigung Gebrauch machen. Der Endzeitpunkt des Vertrags wird dabei frei bestimmt und kann auch fristlos erfolgen. Andernfalls wird die Kündigung spätestens zum Ende der laufenden Versicherungsperiode wirksam.

Das Kündigungsschreiben

Das Kündigungsschreiben für die Hundehaftpflichtversicherung muss für eine reibungslose Abwicklung alle relevanten Vertragsdaten, wie den Tarifnamen, die Vertragsdauer, die Daten des Hundehalters und des versicherten Tieres und das gewünschte Vertragsende enthalten. Besonders wichtig ist auch die Vertragsnummer, deren Angabe nicht vergessen werden sollte. Mit ihr kann die Kündigung nämlich dem passenden Vertrag zugeordnet werden.

Im Falle einer ordentlichen Kündigung kann das Schreiben formlos aufgesetzt werden. Zudem muss kein Kündigungsgrund angegeben werden. Anders ist es bei einer Sonderkündigung. Hierbei muss immer ein Grund angegeben werden.

Die Kündigung der Hundehaftpflichtversicherung sollte als Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Mit dem Rückschein bestätigt der Versicherer dann den Eingang der Kündigung.

Worauf bei neuer Hundehaftpflicht achten

Falls die Hundehaftpflichtversicherung im Zuge eines Versicherungswechsels gekündigt wird, gibt es einige Dinge, die bei der neuen Versicherung bedacht werden sollten:

Leistungen und Vergleich

Die Leistungen der Hundehaftpflicht unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Deshalb sollte vor der Kündigung ein Hundehaftpflichtversicherungen Vergleich durchgeführt werden, um einen passenden neuen Tarif zu finden. Dazu kann ein zusätzlich ein unabhängiger Versicherungsmakler eingespannt werden, der auf Grundlage der gewünschten Leistungen eine Police mit einem optimalen Preis-Leistungsverhältnis findet.

Prämienhöhe

Wenn die Hundehaftpflicht schon gewechselt wird, kann auch eine neue Versicherung mit niedrigerer Prämie gewählt werden, um den eigenen Geldbeutel zu entlasten. Doch die Prämie steht immer in Abhängigkeit zu den versicherten Leistungen, weshalb Hundebesitzer beide Faktoren bei der Wahl der neuen Versicherung beachten sollten. Eine billige Versicherung zahlt sich im Ernstfall schließlich nicht aus, wenn kaum ein Risiko mitversichert ist.

Versicherbare Hundetypen

Nicht für jeden Hundetyp kann schnell und unkompliziert eine Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Besitzer von sogenannten Listenhunde, umgangssprachlich auch Kampfhunde genannt, haben es dabei schwerer als Hundehalter von “normalen” Hunderassen. Listenhunden wird ein erhöhtes Aggressionspotenzial zugeschrieben und damit ein höheres Risiko Schäden zu verursachen. Daher sollte bei der Wahl der neuen Tierhaftpflicht darauf geachtet werden, welche Hundetypen überhaupt versicherbar sind.

Höhe der Selbstbeteiligung

Bei der Wahl der neuen Selbstbeteiligung sollten Hundehalter sich überlegen, inwieweit sie sich im Schadensfall an den entstandenen Kosten beteiligen wollen. Die monatliche Versicherungsprämie wird zwar durch eine hohe Selbstbeteiligung verringert, dafür müssen Hundebesitzer bei Schadenersatzansprüchen Dritter selbst tiefer in die Taschen greifen.

Höhe der Deckungssumme

Hundebesitzer sollten beim Abschluss einer neuen Hundehaftpflichtversicherung auf eine möglichst hohe Deckungssumme im Bereich von 10 Millionen Euro achten. Diese gibt die maximale Summe an, die der Versicherer im Schadenfall leistet. Gerade Schadensersatzforderungen bei Personenschäden können eine beachtliche Höhe erreichen.

Innovationsklausel

Gute Versicherer haben eine Innovationsklausel in ihren Verträgen mit aufgenommen. Diese besagt, dass der Vertrag automatisch angepasst wird, wenn sich die Vertragsbedingungen zugunsten des Versicherungsnehmers verbessern. Somit muss nicht erst der Tarif gewechselt oder ein komplett neuer Vertrag unterzeichnet werden.

Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne! Kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Anleitung für Hundehaftpflichtwechsel

Es empfiehlt sich für Hundehalter folgende Schritte einzuhalten, um die Hundehaftpflichtversicherung zu kündigen:

  1. Neuen Anbieter mit einem Tarifvergleich finden
  2. Überprüfung, zu welchem Datum gekündigt werden kann
  3. Rechtzeitig einen Antrag bei der neuen Wunschversicherung stellen
  4. Warten, ob und bis der Antrag angenommen wird
  5. Den Vertrag bei der alten Versicherung fristgerecht kündigen

Wenn der Antrag angenommen wird, erhalten Hundebesitzer normalerweise innerhalb von zwei Wochen den Versicherungsschein per Post. Der Vertrag sollte anschließend noch einmal ganz genau geprüft werden. Sollte etwas nicht stimmen, kann der Versicherungsnehmer dann 14 Tage lang sein Widerspruchsrecht nutzen.