Hundehaftpflichtversicherungen Vergleich
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Hundeversicherung

Um sich finanziell gegen vielerlei Risiken bei der Hundehaltung abzusichern, können Hundebesitzer verschiedene Hundeversicherungen abschließen. Versicherer bieten beispielsweise Hundekrankenversicherungen an, mit der Tierhalter keine hohen Tierarztkosten mehr fürchten müssen. Eine der wichtigsten Absicherungen für Hundebesitzer ist die Hundehaftpflichtversicherung. Sie schützt, wenn der Hund Schäden an Dritten verursacht.

Diese Hundeversicherungen gibt es

HundeversicherungEine Vielzahl von Hundeversicherungen schützen den vierbeinigen Gefährten und dessen Besitzer vor unvorhergesehenen Kosten, beispielsweise im Krankheitsfall oder falls der Hund einen Schaden an Dritten anrichten sollte. Bei der Wahl der Hundeversicherung kommt es dabei ganz auf die Risiken an, die die Hundebesitzer finanziell absichern wollen.

Hundehaftpflichtversicherung

Eine Hundehaftpflichtversicherung für den Partner mit der kalten Schnauze gehört zu den wichtigsten Versicherungen für Hund und Hundebesitzer. Auch wenn Frauchen oder Herrchen nur für einen kurzen Augenblick ihrer Aufsichtspflicht nicht nachkommen sollten, kann dieser Moment schon ausreichen, damit der Hund zum Beispiel auf die Straße rennt und so einen Autounfall verursacht, für den der Hundebesitzer dann haften muss. Gerade in solchen Fällen können die Schadensersatzkosten schnell eine horrende Summe im fünfstelligen Bereich erreichen, die nur die wenigstens Tierbesitzer einfach mal so aus der eigenen Tasche bezahlen können.

Es gab auch schon einen Fall, in dem eine zu stürmische Begrüßung zwischen Schäferhund und Rentner für den Bruch dessen Zahnbrücke verantwortlich war. Der Rentner verlangte schließlich 7.000 Euro von der Hundebesitzerin. Ganz allgemein formuliert sind Frauchen und Herrchen bei Sach-, Personen- und Vermögensschäden an Dritten finanziell durch eine Hundehaftpflichtversicherung abgesichert. Bei der Deckungssumme gilt außerdem: je höher, umso besser!

Ist die Hundehaftpflichtversicherung Pflicht?

In einigen Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung Pflicht. Dabei unterscheiden sich die Bestimmungen jedoch von Bundesland zu Bundesland. Während beispielsweise in Berlin und Thüringen für normale Hunde und Listenhunde, beziehungsweise Kampfhunde eine Hundehaftpflicht abgeschlossen werden muss, unterliegen in Bayern und Sachsen nur bestimmte Hunderassen der Versicherungspflicht. Unter anderem im Saarland und in Brandenburg gibt es dagegen keine Pflicht.

Zusätzlich zur Versicherungspflicht gibt es in manchen Bundesländern auch eine Maulkorb- und Leinenpflicht. In der Regel gilt diese Pflicht vor allem für Listenhunde, die anhand einer Rasseliste als gefährlich eingestuft werden. Wird diese Pflicht vom Hundehalter verletzt und der Hund richtet währenddessen einen Schaden, beispielsweise durch einen Hundebiss an, kann der Versicherungsschutz erlöschen. In den Versicherungsbedingungen der Hundehaftpflicht ist die Information zu finden, ob der Versicherer auf eine Leinen- und Maulkorbpflicht besteht oder nicht.

Vor dem Policeabschluss sollte in jedem Fall ein Hundehaftpflichtversicherungen Vergleich durchgeführt werden. Die Hundehaftpflichtversicherung Leistungen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter, ebenso wie die Hundehaftpflichtversicherung Kosten. Ein unabhängiger Versicherungsmakler kann interessierten Hundehaltern passende Tarife empfehlen.

Noch Fragen? Kontaktieren Sie uns gern persönlich – unverbindlich und kostenfrei: 030 – 120 82 82 8 (Mo – Fr: 9 – 18 Uhr) oder per E-Mail unter kontakt@transparent-beraten.de.

Betriebliche Hundehaftpflichtversicherung

Die Hundehaftpflicht ist nicht nur für Privatpersonen mit Hunden eine sinnvolle Ergänzung des Versicherungsschutzes, sondern auch für Personen, die beruflich mit Hunden zusammen arbeiten. Da die private Hundehaftpflicht bei Schäden, die im beruflichen Alltag entstehen nicht haftet, gibt es als Alternative eine betriebliche Hundehaftpflichtversicherung für Hundetrainer und Co. Diese übernimmt dann alle Schäden, die Hunde im beruflichen Kontext Dritten zufügen.

Für diese Berufsgruppen empfiehlt sich der Abschluss einer betrieblichen Hundehaftpflichtversicherung:

  • Hundesitter
  • Hundetrainer
  • Jäger
  • Besitzer von Hundeschulen,
  • Besitzer eines Hundesalons
  • Betreiber einer Tierpension
  • Tierheime
  • Sicherheitsfirmen mit Wachhunden

Zwingerhaftpflicht – die Versicherung für Hundezüchter

Die Zwingerhaftpflicht ist die ideale Versicherung für Hundezüchter oder für Halter von mehreren Hunden. Meist ist die Zwingerhaftpflichtversicherung ab vier zu versichernden Tieren möglich. Die Hunde müssen jedoch, entgegen der Produktbezeichnung, keinesfalls in einem Zwinger gehalten werden. Die Bezeichnung soll lediglich verdeutlichen, dass die Versicherung mehrere Tiere gleichzeitig umfasst.

Hundewelpen sind automatisch mitversichert

Durch eine Zwingerhaftpflichtversicherung sind die Kosten für Hundehalter und -züchter geringer, als wenn sie jedes Tier einzeln mit einem eigenen Tarif versichern würden. Zudem sind Welpen bis zu sechs Monate automatisch und beitragsfrei mitversichert, wenn diese von einer versicherten Hündin geboren wurden. Nach diesen sechs Monaten ist eine Anmeldung bei der Versicherung notwendig um weiter vom Kostenschutz profitieren zu können. 

Im Bezug auf Listen- beziehungsweise Kampfhunde steht es den Versicherern frei, auch Hunden von der Rasseliste einen Versicherungsschutz zu gewähren. Es kann sein, dass einige Versicherer manche Rassen komplett vom Versicherungsschutz ausschließen oder einen Risikozuschlag verlangen. Deshalb empfiehlt es sich für Besitzer von Listenhunden verschiedene Tarife zur Zwingerhaftpflicht genau zu vergleichen und ein passendes Preis-Leistungs-Verhältnis zu ermitteln.

Hundekrankenversicherung

Nicht nur durch Schäden an Dritten können dem Hundebesitzer hohe, unerwartete Kosten entstehen. Auch beispielsweise chirurgische Eingriffe als Unfallfolgen und Krankheiten, die von einem Tierarzt in einer Tierpraxis behandelt werden müssen, stellen eine ungeahnte finanzielle Herausforderung für fast jeden Hundehalter dar. Für diese weniger schönen Situationen gibt es ebenfalls einen Versicherungsschutz in Form einer Hundekrankenversicherung. Diese kann, je nach Bedarf der Risikoabdeckung, vom Hundebesitzer in zwei Formen mit unterschiedlichen Leistungen und variierenden Kosten abgeschlossen werden.

Hunde-OP-Versicherung

Die günstigere Variante der Hundekrankenversicherung ist die Hunde-OP-Versicherung. Wie der Name schon erahnen lässt, fallen hierbei lediglich kleine und große chirurgische Eingriffe unter den Versicherungsschutz. Diese können beispielsweise nach einem Unfall nötig sein oder wenn der Hund einen bösartigen Tumor in seinem Körper hat, der unbedingt entfernt werden muss. Zudem werden die Kosten für benötigte Medikamente, wie zum Beispiel Narkosemittel übernommen sowie das Verbandmaterial und die stationäre Unterbringung in einer Tierpraxis oder beim Tierarzt.

Die Hunde-OP-Versicherung – ein guter Grundschutz

Die Hunde-OP-Versicherung ist ein Grundschutz, über den jeder Tierhalter nachdenken sollte, denn mit dieser Versicherungsform können zumindest die größten Kosten für die Gesundheit des Tieres abgefangen werden. Andernfalls können Operationen, besonders wenn sie unvorhergesehen benötigt werden, ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen und Frauchen oder Herrchen vor eine große finanzielle Herausforderung stellen. Der Versicherungsschutz bleibt zudem auch im Ausland erhalten.

Vollversicherung für Hunde

Die Vollversicherung für Hunde kombiniert alle Vorteile der Hunde-OP-Versicherung mit einer Reihe von zusätzlichen Leistungen rund um die Übernahme der Tierarztkosten. Fällt die Entscheidung des Hundehalters also auf eine Vollversicherung für den vierbeinigen Gefährten, werden neben den Operationskosten auch die allgemeinen Tierarztkosten für viele ambulante Behandlungen vom Versicherer übernommen. Unter den Versicherungsschutz fallen beispielsweise die Diagnostik in Form eines EKGs oder Röntgenbilder, die Therapie bei körperlichen Einschränkungen des Tieres und, je nach Tarif, sogar auch homöopathische Heilmethoden. Nicht selten werden zudem Vorsorgemaßnahmen wie Kuren gegen Würmer und andere Parasiten und Impfungen vom Versicherer bezuschusst oder gar ganz übernommen. Dieser Umstand ist besonders für Hundezüchter sehr interessant, da dadurch die Kosten für eine Grundimmunisierung von Welpen beim Tierarzt wegfallen können.

Reiseversicherung

Der Versicherungsschutz der OP- und Vollversicherung greift über einen bestimmten Zeitraum auch bei Auslandsaufenthalten, sodass keine extra Reiseversicherung für den Hund abgeschlossen werden muss. Die Zeiträume, in denen Hundebesitzer ohne Bedenken verreisen können, unterscheiden sich von Versicherung zu Versicherung.

Reiserücktrittsversicherung

Eine Reiserücktrittsversicherung ist eine sinnvolle Ergänzung des Versicherungsschutzes bei einem Urlaub mit Hund im In- und Ausland. Dabei wird die Versicherung jedoch nicht extra für den Hund abgeschlossen, sondern nur für den reisenden Besitzer. Der Hund muss lediglich in den Buchungsunterlagen, zum Beispiel in der Buchungsbestätigung erwähnt werden. Schon greift der Versicherungsschutz, falls das Herrchen aufgrund einer Erkrankung, eines Unfalls oder einer Impfunverträglichkeit seines tierischen Gefährten die gebuchte Reise nicht antreten kann.

Sollte ein Leistungsfall eintreten, werden von der Reiserücktrittsversicherung alle anfallenden Stornokosten übernommen. Als Bestätigung für den Reiserücktrittsgrund bedarf es der Bescheinigung eines Tierarztes über den Gesundheitszustand des Hundes. Die Reiserücktrittsversicherung muss spätestens bis 30 Tage vor dem Antritt der Reise abgeschlossen werden. Liegen keine 30 Tage zwischen der Buchung und dem Urlaub, muss die Versicherung spätestens am dritten Werktag nach der Buchung abgeschlossen werden.

Kosten einer Hundeversicherung

Die Kosten für eine Hundeversicherung fallen sehr unterschiedlich aus. Es kommt dabei vor allem auf die Form der Versicherung, den Anbieter und die gewünschten Leistungen an. Auch das Alter des zu versichernden Hundes, dessen Rasse und Gesundheitszustand beeinflusst den zu zahlenden monatlichen Versicherungsbeitrag. Bevor eine Form der Hundeversicherung abgeschlossen wird, sollten interessierte Hundebesitzer in jedem Fall einen Tarifvergleich durchführen um einen passenden Tarif zu einem adäquaten Preis zu finden.

Versicherungsmakler zurate ziehen

Um im Tarif-Dschungel nicht den Überblick zu verlieren, können Hundebesitzer einen unabhängigen Versicherungsmakler zurate ziehen. Experten auf diesem Gebiet wissen genau, welche Anbieter die passenden Tarife für die individuellen Wünsche der Hundebesitzer im Programm haben.

So sinnvoll ist eine Hundeversicherung

Welche Hundeversicherung Hundehalter abschließen, liegt ganz in ihrem Ermessen, mit Ausnahme der Hundehaftpflichtversicherung. Diese ist in bestimmten Bundesländern vorgeschrieben. Unabhängig davon, ob diese Absicherung Pflicht ist, sollte jeder Hundebesitzer eine Hundehaftpflicht abschließen. Frauchen oder Herrchen haftet nämlich ausnahmslos für jeden Schaden, den der Hund an Dritten anrichtet. Auch wenn der Freund mit der kalten Schnauze sehr gut erzogen ist, kann man ihn nicht ständig beaufsichtigen. Und gegen ganz banale Missgeschicke sind weder Hund noch Herrchen geschützt.

Wahl der Hundekrankenversicherung

Bei der Wahl der Form der Hundekrankenversicherung ist es für Hundehalter zunächst einmal sinnvoll, sich bewusst zu machen, was dem Hund überhaupt alles zustoßen kann. Hunde kauen gern auf Spielzeug und anderen Gegenständen rum, von denen manche leicht verschluckt werden können. Tritt dieser Fall ein, ist ein chirurgischer Eingriff nötig, um den Gegenstand wieder aus dem Magen des Hundes zu entfernen. Schneller als sich Hundebesitzer versehen fällt so ein vierstelliger Betrag für die Tierarztkosten an. Viele Hunde brauchen außerdem im Alter regelmäßig Medikamente, zum Beispiel bei der Behandlung von Diabetes Mellitus. Die Kosten für Medikamente können auf Dauer ebenso ins Geld gehen, wie eine große Operation.

Nun muss der Hundebesitzer selbst entscheiden: möchte er allgemein wenig beim Tierarzt und seinem Hund eine optimale medizinische Versorgung gewährleisten, aber dafür höhere Beiträge in Kauf nehmen? Dann ist die Vollversicherung für den Hund eine sehr gute Wahl. Oder möchte er lieber nur die gröbsten Risiken in Form von chirurgischen Eingriffen absichern und dafür niedrigere Beiträge zahlen? In diesem Fall empfiehlt sich die Hunde-OP-Versicherung.

Hundeversicherungen kombinieren

Viele Anbieter von Hundeversicherungen bieten auch eine Kombination von verschiedenen Versicherungen an und versprechen den Hundebesitzern dafür Rabatte bei den monatlichen Beiträgen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die verschiedenen Versicherungen bei demselben Versicherungsunternehmen abgeschlossen werden. So können Hundehalter zum Beispiel eine Hunde-OP-Versicherung mit einer Hundehaftpflicht kombinieren. Je nach Tarif ist die Kombination günstiger, als zwei einzelne Verträge.